Anicolor-Technologie von Heidelberg bewährt sich im Verpackungsdruck
15.02.2011
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Web-to-Packaging: Wirtschaftliche Produktion von
Faltschachteln schon ab 500 Stück
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Kleinere Rüstzeiten, höchste Stabiliät und
geringste Makulatur bei höchster Qualität
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Vielfalt trotz Standardisierung
Seit Januar 2010 setzt die Firma Ebro Color aus Albstadt als erster
Verpackungshersteller in Deutschland auf eine Speedmaster SM 52-5
mit Anicolor-Farbwerk und Dispersionlackierwerk der Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg). Für Aufträge mit mehr als
20.000 Bogen steht außerdem eine Speedmaster CD 74-5+L bereit.
Ebro Color hat seinen Vertrieb komplett in das Internet verlegt und
produziert Faltschachteln in kleinen Auflagen ab 500 Stück.
"Die Entscheidung für die Anicolor-Technologie fiel vor allem
aufgrund der Möglichkeiten, mit der weitgehenden
Standardisierung und Automatisierung des Druckprozesses im
Kleinauflagendruck konkurrenzfähig zu sein", erklärt
German Brodbeck, der das Unternehmen zusammen mit seinem Vater
Erich Brodbeck führt." Heute wird rund die Hälfte aller
Verpackungsaufträge mit der Anicolor-Maschine produziert, und
seit der Installation sind bereits über 2,5 Millionen Bogen
auf der Anicolor gedruckt worden.
Ebro Color hat sich auf die Produktion von Faltschachteln im
Kleinauflagendruck spezialisiert und erwirtschaftet damit 95
Prozent seines Umsatzes. Das Angebot umfasst Beutel-, Kissen- oder
Stülpschachteln, die in Auflagen zwischen 500 und 10.000 Bogen
gefertigt und an etwa 1.000 Kunden aus dem gesamten
deutschsprachigen Raum geliefert werden. Die Kunden senden dabei
ihre Anfragen ausschließlich über das Internet, wo ein
Anfrageformular mit rund 200 standardisierten Verpackungen
hinterlegt ist.
Kürzeste Rüstzeiten, höchste Stabiliät und
geringste Makulatur bei höchster Qualität
Die Anicolor-Technologie bietet sich als effiziente
Alternative an, um hohe Qualität auch für kleine
Auflagenhöhen preiswert produzieren zu können. "Besonders
lohnen sich die Kleinauflagen von einigen hundert Bogen
beispielsweise für Firmen, die ein neues Produkt entwickelt
haben und zu Testzwecken erst einmal mit einer kleinen
Verpackungsauflage starten wollen", erklärt German Brodbeck.
"Wir können mit Anicolor auch in sehr kleinen Auflagen bereits
rentabel drucken. Am wirtschaftlichsten drucken wir, wenn
Hausfarben aus den Prozessfarben mit generiert werden können -
dank der Anicolor-Technologie sind diese wesentlich einfacher zu
erreichen und bleiben stabil über die gesamte Auflage. Das
gilt gerade bei Aufträgen mit wenig Farbabnahme und
schwierigen Druckformen", so Brodbeck weiter.
Im Vergleich zum klassischen Offsetdruck im Kleinformat
reduziert das Farbwerk Anicolor die Rüstzeiten um nahezu 70
Prozent. Durch den Wegfall der Farbzoneneinstellung und
kürzere Waschzeiten können Auftragswechsel zudem
schneller durchgeführt werden. Da die Maschine bei Ebro Color
nach 30 Bogen fertig eingerichtet ist und bis zu 90 Prozent weniger
Makulatur anfällt, leistet Anicolor einen wichtigen Beitrag
zum Umweltschutz. "Damit liegen wir weit unter den sonst im
Offsetdruck üblichen 200 bis 300 Bogen Anlaufbogen und leisten
so einen wichtigen Beitrag zur besseren CO2-Bilanz unserer
Produkte."
Vielfalt trotz Standardisierung
Rund 70 Prozent der Aufträge sind bei Ebro Color
Wiederholjobs. "Wenn man in kleiner Auflage produziert, ist die
Qualitätssicherheit bei der Farbe das A und O", betont
Brodbeck junior. "Wir haben viele Vierfarbaufträge. Deswegen
müssen wir uns darauf verlassen können, dass die
gewünschte Farbqualität sehr schnell und vor allem
reproduzierbar erreicht wird. Anicolor arbeitet in dem Bereich
einfach auf dem höchsten Niveau." Neben standardisierten
Vierfarbaufträgen haben Aufträge mit einer oder mehreren
Sonderfarben ebenfalls hohe Bedeutung - ihr Anteil liegt bei rund
20 Prozent. Auch hier zeigt Anicolor seine Stärken. Nach
wenigen Bogen ist die Sonderfarbe gleichmäßig über
den gesamten Bogen eingefärbt, egal ob es sich um kleine Logos
oder große Flächen mit negativen Aussparungen handelt. Um
die hohe Qualität kontinuierlich sicherstellen zu können,
verarbeitet Ebro Color auf der Anicolor ausschließlich
Prozess- und Sonderfarben sowie Lacke aus dem Heidelberg
Saphira-Sortiment.
Auch zukünftig will Ebro Color mit der standardisierten
Faltschachtelproduktion mit Anicolor weiter wachsen. "Wir arbeiten
derzeit am Relaunch unserer Website, um den Katalog möglicher
Faltschachtelformate zu erweitern. Darüber hinaus spielt die
Suchmaschinenoptimierung eine zentrale Rolle", erklärt
Brodbeck. "Unsere Kunden sollen uns schneller und einfacher im
Internet finden. Im Zuge dessen wollen wir auch die
Verknüpfung zu unserem Workflow optimieren, um Anfragen noch
direkter und schneller bearbeiten zu können."
Ebro Color ist damit ein schönes Beispiel, wie sich eine
Druckerei durch innovative Geschäftsmodelle weiterentwickeln
kann. Die Firma wurde 1925 von Josef Vögtle als
Akzidenz-Buchdruckerei gegründet. 1962 erwarb Erich Brodbeck
die Druckerei und baute sie sukzessive zur Offset-Farbdruckerei um.
1975 weihte das Unternehmen als erster Anwender in Deutschland eine
Heidelberg Speedmaster SM 72-Vierfarbenmaschine ein.
Bild 1:
Freut sich über hohe Qualität und niedrige
Fixkosten: German Brodbeck an der Heidelberg Speedmaster SM 52
Anicolor.
Bild 2:
Vielfalt trotz Standardisierung: Ebro Color bietet rund
200 Faltschachtelformate zur Auswahl.
Weitere Informationen über die Firma Ebro Color:
www.ebrocolor.de
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Telefon: 06221 92 5066
Telefax: 06221 92 5069
E-Mail:
hilde.weisser@heidelberg.com
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