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Schnell zum Endprodukt und gut für die Umwelt: nNeue
wasser-basierte Farben
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Besser, schneller, günstiger einfarbig drucken mit
neuem InkJetKopf
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HochleistungsS/WScanner sorgt für Durchsatz
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Multibit Digitaldruck sprengt Grenzen des Bilderdrucks
Als weltweiter Lösungsanbieter für die Druck- und
Verlagsindustrie verfolgt die Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) intensiv Branchentrends und Marktentwicklungen und
arbeitet fortlaufend an der Entwicklung und Verbesserung
technologischer Konzepte. Über 6.000 Patente sind mit dem
Namen Heidelberg verbunden. An einer Vielzahl sehr
unterschiedlicher Projekte wird in diesem Unternehmen
kontinuierlich geforscht und gearbeitet. Das Spektrum reicht dabei
von der Optimierung mechanischer Vorrichtungen bis zu neuen
technologischen Meilensteinen.
Mit den Concept Studies präsentiert Heidelberg erstmalig
auf der drupa 2000 ausgewählte Projekte ganz unterschiedlicher
Entwicklungstufen. Einige sind eher als Denkmodelle zu verstehen,
deren Realisation ungewiss ist, andere stehen unmittelbar vor der
Markteinführung. "Bevor wir ein neues Produkt zur Marktreife
weiterentwickeln, beobachten wir zunächst den Markt und
analysieren die Bedürfnisse unserer Kunden ganz genau," sagt
Technology Solution-Manager Harald Woerner. Mit den in Halle 2
präsentierten Concept Studies will Heidelberg vor allem den
aktiven Dialog mit den Kunden eröffnen.
Schnell zum Endprodukt und gut für die Umwelt: neue
wasserbasierte Farben
Auf der drupa 2000 wird die Studie eines
Offsetdruckfarbsystems vorgestellt, dass als Meilenstein für
den Offsetdruck gelten kann. In Kooperation mit SunChemical wurden
wasserbasierende Druckfarben entwickelt, die konventionellen
Druckfarben in nichts nachstehen. Im Gegenteil: Die neuen
Druckfarben trocknen in Minutenschnelle und sind äußerst
umweltfreundlich. Papiere, die mit diesen Offsetfarben bedruckt
wurden, können dem gängigen Papierrecycling
zugeführt werden. Vor allem aber können Gummituch und
Walze durch einfacheres Waschen mit lösemittelfreien
Waschmitteln gesäubert werden. Der Arbeitsname "Instant
Dry W2", wobei "W2" für
"WasserWaschbar" steht, veranschaulicht dies. Zu
verwenden sind die Druckfarben beim wasserlosen Offsetdruck, wie
z.B. auf der Quickmaster 46 DI. Auf Puderung wie auf Spezialpapiere
kann gänzlich verzichtet werden. Die Druckbogen können
bereits nach wenigen Minuten weiterverarbeitet werden. Diese
Vorzüge könnten die wasser- basierenden Farben vor allem
im Short Run Color Markt voll ausspielen, indem sie den
Auftragsdurchlauf wesentlich beschleunigen helfen. Druckereien
können Zeit und Geld sparen; sie kommen schneller vom Druck
zur Weiterverarbeitung und können Lagerflächen reduzieren
und Puder ganz einsparen. Weitergehendes Entwicklungsziel von
Heidelberg ist, die Druckmaschinen für wasserbasierenden
Offsetdruckfarben zu optimieren und später auch entsprechende
Nachrüstsätze vorzusehen.
Besser, schneller, günstiger einfarbig drucken mit neuem
Ink-Jet-Kopf
Heidelbergs Antwort auf den Markttrend zur Integration von
hochquali- tativem Farb-Offsetdruck und Personalisierung ist die
gemeinsame Entwicklung eines neuartigen Tintendruckkopfes mit dem
Partner Spectra in Hanover, NH (USA). Als Inkjet Druckeinheit mit
7.680 Düsen, die bis zu 300 Millionen Tintentropfen pro
Sekunde versprühen, würde diese Technologie den
einfarbigen Druck über das volle DIN A3-Format bei einer
Auflösung von 600 dpi bis zu 10.000 Bogen pro Stunde
Realität werden lassen. Auf der drupa wird eine Studie
präsentiert, die zunächst eine Inline-Lösung
für die Printmaster QM 46 vorsieht. Verlockende Aussichten:
Gedruckt wird dann nass in nass in einem Durchgang, Spezialpapiere
sind nicht mehr erforderlich. "Ob und für welche konkrete
Anwendung der Markt Interesse an der Weiterentwicklung dieser
einzigartigen Technologie hat, wird das Feedback der Kunden
zeigen," ist Woerner überzeugt.
Hochleistungs-S/W-Scanner sorgt für Durchsatz
Heidelberg Digital wird im vierten Quartal 2000 den neuen
Hochleistungs-Scanner Imagedirect 665 herausbringen. Der auf der
drupa vorgestellte, marktreife Prototyp verbindet die Heidelberg
Kompetenz in der Papiertransport-Mechanik mit elektronischer
Hochtechnologie für 600 dpi Bildauflösung und einer
überlegenen Graustufenerkennung bei einer Scangeschwindigkeit
von 65 Bildern pro Minute. Imagedirect ist besonders für die
Integration mit der Digimaster 9110 geeignet, wird aber auch als
Stand-alone-Einheit verfügbar sein.
Multibit Digitaldruck sprengt Grenzen des Bilderdrucks
Die neue Multibit Digitaldruck Technologie verspricht bald
die Graustufen/Rasterweiten-Hürde zu nehmen. Die Anforderung
an höchste Bildqualität begrenzte beim Singlebit
Digitaldruck bislang die Anzahl der Rasterpunkte. Dieser
technologische Kompromiss zwischen Rasterweite und Graustufen
führt zu einem Verlust an Zeichnung und Schärfe in
weniger dichten Bildzonen. Multibit Digitaldruck macht Schluss mit
diesem Kompromiss. Es wurde eine Schreibeinheit entwickelt, die
eine Auflösung von 600 dpi bei einer Tiefe von 16 Graustufen
ermöglicht. Schwarz-Weiß-Bilder können damit
größere Detailschärfe und feinere
Graustufen-Abstufungen erhalten. Eine höhere Anzahl von
Graustufen kann in feineren Rasterweiten wiedergegeben werden.
"Mit dieser fortgeschrit- tenen Technologie ist Heidelberg
bestens vorbereitet, den Hochleistungs
Schwarz-Weiß-Digitaldruck auf ein neues Qualitätsniveau
zu heben," erklärt Harald Wörner. "Auf der
drupa wollen wir die Gelegenheit wahrnehmen, die Spannbreite der
möglichen Applikationen für diese Technologie im offenen
Dialog mit unseren Kunden gemeinsam auszuloten."
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
E-Mail:
hilde.weisser@heidelberg.com